Posts Tagged ‘Nachbarn’

Touristische Anfragen


2010
06.13

Bei einem Tourismusverband bekommt man schon so einige lustige Anfragen zugeschickt. Besonders lustig sind Anfragen von unseren lieben orangenen Nachbarn.

Sie versuchen sich in Deutsch (das ist ja schon mal schön, davon könnten sich unsere französischen Nachbarn gerne eine Scheibe abschneiden) und benutzen dabei oftmals lustige Formulierungen, wie z. B “Sehr angenehme Damen und Herren”.

Solang man einigermaßen versteht, was Sie für Wünsche haben, ist das alles aber noch in Ordnung. Schwierig wird’s dann, wenn Sie einem etwas schreiben, aber nicht klar ausdrücken, was sie wollen.
Oftmals gibt es dann auch Anrufe aus Great Britain, die sind einfach so dreist, dass sie davon ausgehen: „Ach, der an der anderen Leitung kann sicher Englisch sprechen“ und wenn man dann erstmal bejaht, dass man Englisch spricht, dann legen sie los. Ohne Punkt und Komma… bis sie feststellen, dass ich eindeutig die falsche Ansprechpartnerin bin, dann können Sie Ihren ganzen Text nochmals sagen. Aber immerhin entschuldigen sich die meisten, dass Sie leider kein Deutsch können. Das ist ja schon mal etwas.

Aber ist es denn zu viel verlangt ein paar Brocken einer Sprache zu sprechen mit der man aus beruflichen Gründen einfach des Öfteren in Kontakt kommt? Meinetwegen auch nur der Satz, dass sie kein Deutsch können und ob man vielleicht Englisch sprechen könne. Hoffentlich lesen das hier ein paar Amerikaner, Engländer oder Franzosen.

Der “erste Tag”


2010
03.01

Ja, jeder kennt ihn. Ob es jetzt der erste Tag im Kindergarten ist, der erste Schultag, der erste Tag an der Uni oder der erste Tag im neuen Job. Man weiß nicht was auf einem zu kommt, sind die Kinder nett oder ärgern sie mich alle, finde ich neue Freunde, sind die Kommilitoninnen nett oder kann ich einfach mit keiner von denen was anfangen, habe ich nette Kollegen?

Man erlebt ziemlich viele erste Tage in seinem Leben und man hat immer das selbe Gefühl vor so einem Tag: mulmig, seltsam, unwohl, verunsichert. An diesem besagten „ersten Tag“ steht man dann auf, hat eigentlich (weiterlesen …)

Die Deutsche Bahn


2010
02.15

Jeder ist schon mal mit Ihr gefahren und hat seine eigenen tollen Erfahrung gemacht. Da ich ziemlich häufig mit der Bahn unterwegs bin ist mir auch schon so einiges verwunderliches, komisches, erstaunliches und kopf schüttelndes passiert. Zunächst mein absoluter Liebling im Zug, der mobile Brezelverkäufer. Immer höflich und top motiviert schiebt er seinen Wagen durch die engen Gänge und sagt immer den selben Text auf. Mein Lieblingszug ist der Allgäu-Franken Express. Jeden Sonntag werden da „für alles Fußballfreunde, die aktuellen Ergebnisse aus der Bundesliga“ durchgesagt.

Jetzt kommt so eine “kopfschüttelnde” Geschichte. An einem Donnerstag Abend fuhr ich von München nach Würzburg. Der ICE war bis obenhin voll mit vielen Pendlern und Wochenend- Heimfahrern. Plötzlich macht es einen Ruck. Der Zug bremst ab und wir stehen zwischen Ingolstadt und München, es regnet draußen und es ist dunkel. Die Passagiere schütteln bereits den Kopf und auf dem vierer neben mir fangen auch schon ein paar Leute an sich aufzuregen, mit einem schönen Nürnberger Dialekt, herrlich. Dann die Durchsage vom Zugbegleiter: „Ähm, ich weiß (weiterlesen …)

Pfannkuchen


2010
02.11

Es ist Februar und wie es mir scheint, ist das der Monat einer leckeren, traditionellen, alt bekannten, süßen wie salzigen kulinarischen Spezialität.

Am zweiten diesen Monats,  an Mariä Lichtmess also, wurde in Frankreich die Chandeleur gefeiert. Das ist ein ganz wunderbares Fest, denn es gibt Crêpes.  Crêpes alleine sind in unserem Nachbarland nicht außergewöhnlich, kann man sie an jeder Straßenecke kaufen (an dieser Stelle muss erwähnt werden, dass die traditionelle Crêpe im Straßenverkauf heutzutage nicht selten von einem “Panini avec Nutella” abgelöst wird – ist nicht so schlecht, aber gewöhnungsbedürftig), der Clou an diesem Fest ist jedoch die Art der Zubereitung! Während der Teig wie herkömmlich vorbereitet wird, muss sich die Gesellschaft beim Backen (weiterlesen …)

Schnee schippen


2010
02.10

Ja, das Schnee schippen das scheint hier im Allgäu so eine Art Volkssport zu sein. Da fangen schon mal die Nachbarn das Schneeschippen frühs um 7 Uhr an. Da wundert man sich noch das es so ruhig ist und so dunkel in seinem Zimmer, auf einmal geht’s los „krchh… krchhh…“, man steht förmlich im Bett.

Wenn man dann allerdings aus dem Fenster schaut sieht man schon seine lieben Nachbarn die sich draußen beim Schnee schippen vergnügen und ein Pläuschchen halten. Die Allgäuer schippen (weiterlesen …)