Von Klima”erwärmung” kann man in letzter Zeit ja nicht unbedingt sprechen. Seit nunmehr 7 Wochen schlagen wir uns mit den schönen weißen Eiskristallen rum.
Tja, leider sind die Schneeflocken nur von drinnen schön anzusehen. Wenn man täglich über die deutschen Straßen jagen muss, hält sich die Begeisterung in Grenzen. Vor allem wenn auf den Strassen weitere Verkehrsteilnehmer unterwegs sind, die nicht so ganz vertraut mit den ungewöhnlichen Straßenverhältnissen sind. Dann kann sich der Weg zur Arbeit schonmal hinziehen.
Auf einer Fahrt ins Büro und Dank der besagten Verkehrsteilnehmer konnte ich mir eine geschlagene Stunde überlegen, was es für positive Seiten an der ganzen Wetterlage gibt. Und da ich ja von Natur aus ein Optimist bin, musste ich gar nicht lange suchen. Ich sag nur – Spritverbrauch. Pro Schneechaostag konnte ich meinen Verbrauch von 5,3 auf 4,3 Liter senken. Ok, die verlorene Zeit darf man da natürlich nicht miteinberechnen.
Aber abgesehen von dem Spritverbrauch strahlt der Schnee doch eine ruhige und friedvolle Atmosphäre aus. Wenn man da so durch die fränkische Landschaft fährt mit den schneebedeckten Bäumen und Feldern kommt man schon ins Träumen. Der Stress des Arbeitstages ist wie weggeblasen. Selbst das Geräusch des Reifens auf dem Asphalt ist nur noch ein gedämpftes Rauschen.
Selbst das Schneemann bauen kann man verkürzen, man muss sich nur lange genug ins Freie stellen. Und erst die Schneeballschlachten.
Jetzt hab ich doch ganz schön viele positive Seiten am Schnee gefunden. Man muss sich nur ein bißchen mühe geben.