Kempten – die “Metropole” im Allgäu

2010
02.08

Ich wohne jetzt seit einem Jahr in Kempten und es hat seine guten Seiten und jedoch auch seine schlechten Seiten. Das studieren hier ist sehr schön, ab und zu denkt man, man ist im Urlaub. Das sind dann gerade diese Momente wenn man am See liegt oder wenn man die Pisten runter brettert. Allerdings hat sich gleich im ersten Semester herausgestellt das man gar nicht so viel Zeit hat die ganzen Freizeitaktivitäten zu nutzten. Aber wenn man halt mal Lust bekommt kann man auch einfach mal schnell nach der Vorlesung zum Niedersonthofener See fahren oder schnell nach Oberstdorf. Eine Wanderung in den Bergen ist auch sehr empfehlenswert, da ich aber nicht so der „Wander-Freund“ bin hab ich das bis jetzt nur einmal gemacht. Als Student ist man natürlich auch immer mit dem Fahrrad unterwegs. In Kempten kann man da schon mal ganz schön ins Schwitzen geraten. Überall sind Berge in der Stadt. Besonders witzig ist es dann im Winter wenn man durch Tiefschnee fährt und weiß „gleich hauts mich hin“. Aber mitlerweile hat man sich drauf eingestellt, man muss immer damit rechnen, dass wenn man aufsteht, alles weiß draußen ist. Kempten hat sich auch als ganz schönes Schneeloch herausgestellt. Im ersten Semester hat es bereits im November geschneit aber nicht nur so ein paar cm wie ich es aus Würzburg gewöhnt bin sonder gleich mal 30cm. Der Schnee hat dann eigentlich auch bis März gehalten. Dieses Jahr haben wir sehr lange auf Schnee gewartet, aber im Januar kam er dann richtig, es hat drei Tage durch geschneit. Natürlich war das eine willkommene Abwechslung zwischen dem ganzem lernstress, da kann man sich schon mal nachts zur Schneeballschlacht und zum Tüten rutschen treffen.
So das wars von mir live aus dem Allgäu

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