Farmville

2010
02.09

Farmville – eine Anwendung auf Facebook, der vermutlich Millionen von Usern zum Opfer gefallen sind. Es macht süchtig. Vor allem für Stadtmenschen ist das eine willkommene Abwechslung, aus dem tristen Alltag in einen Cybergarten zu fliehen.

Kurz zur Erklärung: Man legt sich seinen eigenen, virtuellen Garten an, mit Gemüse, Blumen und natürlich Tieren. Dazu baut man mit seinen Nachbarn, die natürlich Facebook-Freunde bzw. reelle Geschwister sind einen Pferdestall. Die Pferde müssen ja richtig versorgt sein. Daneben steht der Hühnerstall, aus dem man jeden Tag frische Eier sammeln kann, die dann vekrauft werden. Um auch in seinem Garten möglichst gesund zu leben, sind auf dem ganzen Grundstück Obstbäume verteilt, von Äpfeln über Kirschen bis hin zu Pflaumen gibt es alles, was das Herz begehrt.

So ist man täglich mit Unkraut jähten, säen und ernten beschäftigt. Um das alles nicht umsonst zu machen, verkauft man die geernteten Sachen zu einem jeweils unterschiedlichen Preis. Immerhin ist Baumwolle mehr wert als Kürbise.

Um sich seinen Garten noch etwas zu verschönern, gibt es neben einem Zelt, einen Brunnen, ein Butterfass, einen Teich und vieles vieles mehr. Natürlich nur gegen Bares.

Außer man bekommt von seinen Freunden täglich ein Geschenk zugesendet. Damit man auch weiß, wer seine waren Freunde sind. So bekommt man seinen Garten auch voll.

Huch, schon so spät meine Paprika sind fertig gereift und müssen geerntet werden. Aber nichts für Ungut, so schnell wird man nicht süchtig ;-)

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