Ja, jeder kennt ihn. Ob es jetzt der erste Tag im Kindergarten ist, der erste Schultag, der erste Tag an der Uni oder der erste Tag im neuen Job. Man weiß nicht was auf einem zu kommt, sind die Kinder nett oder ärgern sie mich alle, finde ich neue Freunde, sind die Kommilitoninnen nett oder kann ich einfach mit keiner von denen was anfangen, habe ich nette Kollegen?
Man erlebt ziemlich viele erste Tage in seinem Leben und man hat immer das selbe Gefühl vor so einem Tag: mulmig, seltsam, unwohl, verunsichert. An diesem besagten „ersten Tag“ steht man dann auf, hat eigentlich keinen Hunger aber man muss ja irgendwas zu sich nehmen man weiß ja nicht wann es wieder was zu essen gibt und macht sich auf den Weg.
Dieser Weg erscheint einem wie eine Ewigkeit, man macht sie über so viele Sachen Gedanken. Am meisten aber darüber was jetzt wohl auf einen zukommt. Es ist diese Veränderung die ein Mensch einfach nicht mag. Man will einen geregelten Tagesablauf haben und wissen was auf einen zukommt oder was seine Aufgaben sind. Auf dem Heimweg oder auch im Bett vorm schlafen überlegt man sich dann ob dieser „erste Tag“ jetzt so war wie man ihn sich vorgestellt hat und ob man mit seiner Leistung oder mit seinem Verhalten zufrieden ist.
Im Nachhinein wird man sich immer an seinen „ersten Tag“ erinnern (außer vllt. an den ersten Kindergartentag).Bei Erzählung fangen die Sätze dann meist so an: „als ich damals zur Tür rein ging…“. Wann war euer letzter „erster Tag“?
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