Bei einem Tourismusverband bekommt man schon so einige lustige Anfragen zugeschickt. Besonders lustig sind Anfragen von unseren lieben orangenen Nachbarn.
Sie versuchen sich in Deutsch (das ist ja schon mal schön, davon könnten sich unsere französischen Nachbarn gerne eine Scheibe abschneiden) und benutzen dabei oftmals lustige Formulierungen, wie z. B “Sehr angenehme Damen und Herren”.
Solang man einigermaßen versteht, was Sie für Wünsche haben, ist das alles aber noch in Ordnung. Schwierig wird’s dann, wenn Sie einem etwas schreiben, aber nicht klar ausdrücken, was sie wollen.
Oftmals gibt es dann auch Anrufe aus Great Britain, die sind einfach so dreist, dass sie davon ausgehen: „Ach, der an der anderen Leitung kann sicher Englisch sprechen“ und wenn man dann erstmal bejaht, dass man Englisch spricht, dann legen sie los. Ohne Punkt und Komma… bis sie feststellen, dass ich eindeutig die falsche Ansprechpartnerin bin, dann können Sie Ihren ganzen Text nochmals sagen. Aber immerhin entschuldigen sich die meisten, dass Sie leider kein Deutsch können. Das ist ja schon mal etwas.
Aber ist es denn zu viel verlangt ein paar Brocken einer Sprache zu sprechen mit der man aus beruflichen Gründen einfach des Öfteren in Kontakt kommt? Meinetwegen auch nur der Satz, dass sie kein Deutsch können und ob man vielleicht Englisch sprechen könne. Hoffentlich lesen das hier ein paar Amerikaner, Engländer oder Franzosen.