Eine neue Wohnung steht an. Doch bis es soweit ist, die erste Nacht darin zu verbringen, muss man erstmal einige Dinge erledigen. Manchmal hat man das Gefühl, es kommen immer neue Punkte auf der To-Do-Liste hinzu, anstatt das es weniger werden.
Da will man vor dem Umzug den Wänden noch eine schönere Farbe geben. Neue Möbel müssen in den Möbelhäusern besichtigt und getestet werden. Alte Möbel von Eltern oder Verwandten werden auf Vordermann gebracht. Die Umzugshelfer werden aktiviert. Man treibt sich bevorzugt in Elektro- oder Baumärkten rum und kauft und informiert sich über alles mögliche, was der Mensch so in einer Wohnung braucht. Außerdem verbringt man sehr viel Zeit im Internet und vergleicht Preise und Produkte vom neuen Fernseher bis hin zu Sofas.
Irgendwann erlangt man allerdings einen Punkt, wo die Informationsflutwelle kommt und einen voll erwischt. Besser gesagt ein Tsunami ist im Anmarsch und man fängt an zu rennen und hofft man kommt aus der Sach heil raus. Die Entscheidungen bauen sich auf, die getroffen werden wollen und die Welle wächst und wächst.
Und plötzlich ist der Tag des Umzugs gekommen. Alles läuft gut über die Bühne und man freut sich einfach nur. Im Nachhinein wird dann doch nicht alles fertig sein und man hat noch ein paar Nacharbeiten bzw. -käufe zu tätigten. Aber Ende gut alles gut.